Kapitel 8

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Familien und Kinder

In einer sozialen und vor allem in einer demokratisch freiheitlichen Gesellschaft, ist gerade die Familie in ihrer Gesamtheit mit den Kindern und generationsübergreifend, der zentrale Ansatz, die Basis einer gesamten soziologischen Gesellschaftsprägung und Ausrichtung.

Die Familien, über Generationen gewachsen, bilden die gesellschaftliche Basis und damit wiederum den Zusammenhalt unserer gesamten Solidargemeinschaft, welche in erster Linie den unabdingbaren Schutz und die Unantastbarkeit symbolisieren und aus diesen Sicherungen heraus, positiv in die Gesellschaft einwirken.

Aus diesem Grunde ist gerade auch die Familie zu Recht unter den besonderen Schutz des Staates zu stellen.

8.01. Die traditionelle Familie als Leitbild

Die Aufmerksamkeit und damit auch die Wertschätzung für die traditionelle Familie geht in Deutschland zunehmend verloren. Damit gehen der Verlust und vor allem das Bewusstsein einher, den Bedürfnissen der Kinder und der Eltern angemessen gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang wollen wir auch gleich darauf hinweisen, dass gerade ein Wohlstandsland Deutschland aktuell ca. 2,4 Millionen Kinder in der Kinderarmut aufweist. Beschämend!

Mit Erschrecken betrachten wir schon lange die Entwicklung in Deutschland, immer früher die Erziehungsaufgaben von Eltern eben für ihre Kinder durch staatliche Institutionen wie Krippen und Ganztagsschulen abzugeben.

Wir wissen aus der Kinderpsychologie, dass gerade die hierbei so wichtigen sozialen Bindungen und die gesamten Grundlagen des späteren Weges eines Kindes, massiv im Bereich der sozialen Bindungsfähigkeiten abnehmen. Dies wiederrum führt auf dem Weg dieser Kinder in Teilen zu einem insgesamt fraglichen sozialen Verhalten und weiteren negierenden Auswirkungen von instabiler Verhaltensnorm und mangelnder Belastbarkeit. Die Psychologen bedanken sich bereits heute für diese kommenden neuen Märkte.

So sind die als infantil zu bezeichnenden heutigen kollektiven „Gender Mainstream Proklamationen“ lediglich als ein sehr gefährliches Moment und dazu geschaffen, einer von der Basis auf erlebbaren kultivierten Gesellschaft mit hohem humanen Anspruch die Grundbasen dafür, die klassischen Familienverbünde zu torpedieren und abzuschaffen. Eine soziale Verrohung einer bisher sozialethischen, höchst kultivierten Gesellschaft wird vehement in Deutschland seit Jahren betrieben. Wir stellen uns als LIGA massiv dagegen.

8.02. Das „Mehr“ an Unterstützungen für Familien

 So muss die Familienpolitik die Familie als Werte und Maßstäbe gebende Grundeinheit finanziell und ideell bewerten und in der Folge stärken.

Die auf der heutigen Basis bestehenden finanziellen Nachteile, die Familien mit Kindern gegenüber Kinderlosen erleiden, müssen korrigiert und oder nivelliert werden. Dies verlangt schon das einem Deutschland zugrundeliegende Solidarprinzip. Insbesondere muss es auch in den bildungsnahen, mittleren Einkommensschichten wieder möglich sein, zukunftsgerichtet für eine große Familie zu sorgen, ohne sich dabei einem Armutsrisiko auszusetzen.

Als geeignete Maßnahmen haben wir dies bereits in Punkt 6. angerissen und ergänzen hierbei noch, dass auch die Kapitalmärkte in direkter Kooperation mit dem Staat spezielle Förderprogramme mit Sonderboni je nach Anzahl der Kinder in einer Familie (einzig für Familien mit einer einzigen deutschen Staatsbürgerschaft) zur Verfügung stellen können.

Beruf, Studium und Eltern vertragen sich auf den heutigen Grundlagen in Deutschland nicht. Hürden über Hürden, wo sollen hier in einem sozialhumanen Gleichgewicht die Familien und damit in erster Linie auch die Kinder psychosozial behütet begründet werden. Dies geht einfach nicht. Deshalb regen wir speziell auch für Studenten, aber auch für Akademikerinnen, welche kurz nach Abschluss des Studiums oder sich schon während des Studiums oder in den ersten Berufsjahren für ein Kind entscheiden, an die Rückzahlung von Bafög-Darlehen / Leistungen zu erlassen.

8.03. Die Familien und die reale Rolle der Frauen

Deshalb fordern wir gerade vom Staat und von der Wirtschaft, die Familien in erster Linie und aktiv zu unterstützen und zu schützen und gleichwohl die Frauen nicht nur in erster Linie als Arbeitskräfte und oder Wirtschafsfaktor zu sehen und einzuwerten.

So ist dann in der Folge ein zweifelhafter, heute oft verbal eingeforderter und verbreiteter Feminismus gar nicht notwendig, wenn man sich denn eben genau darauf besinnt, was und vor allem wer, hier nämlich die Mütter, die Frauen, welchen höchsten Stellenwert und als der wirkliche Kern in der Gesellschaft stehen.

So bezeichnen wir es als eher zweifelhaftes intellektuelles Niveau, gerade die Frauen in ihrem Dasein und damit verbunden in ihren vielfachen Verantwortungen abwertend und geringschätzig „nur” als „Mutter und Hausfrau“ anzusehen und oder diese hierüber abzuwerten. Genau für das Gegenteil treten wir ein, sodass gerade die Frauen und Mütter innerhalb unserer Gesellschaft endlich die Wertschätzung und vor allem auch die Sicherungen finanzieller Natur erfahren, welche deren enormen, vielfältigen Leistungen, auch Entbehrungen, zugunsten unser Kinder, entsprechen.

Wir, die LIGA, lehnen gänzlich jedes gesellschaftliche und damit menschliche Fehlverhalten in der Abwertung von Frauen und der Familie als die zentrale Institution in einem 21. Jahrhundert und in einer kultivierten und intelligent zivilisierten Gesellschaft ab. Wir bekennen uns gerade zur Familie, den Rollen von Vater und Mutter in der Aufopferung und Fürsorge für die Kinder und für die Großeltern und damit für die Familie in der Ganzheitlichkeit und im Verbund.

Wir, die LIGA, stehen dafür ein, dass die Familie in Deutschland wieder im Mittelpunkt der Familienpolitik steht. Dafür, dass anerkannt wird, wie wichtig die ganzheitliche Unterstützung der Familien, der Väter, doch vor allem der Mütter von Beginn an in der Ehe und meist der damit verbundenen Aufgabe des eigenen Berufes zu Gunsten der Familien, über die Geburt ihrer Kinder hinaus bis hinein ins Rentenalter belegt ist.

8.04. Den Diskriminierungen der Vollzeit Mütter entgegenwirken

Dem Recht unserer Kinder nach individueller Betreuung durch die eigenen Eltern muss endlich in einem intelligenten Deutschland wieder Rechnung getragen werden. Wie bereits vorstehend beschrieben, ist den Eltern kleiner Kinder jeglicher gesellschaftlicher, finanzieller und Arbeitsmarktdruck zur gezwungenen doppelten Berufstätigkeit zu nehmen. Wir brauchen eine tatsächliche und vor allem finanziell gesicherte Wahlfreiheit ohne eine nicht tragbare Diskriminierung elterlicher Betreuung.

Die aktuelle Familienpolitik in Deutschland ist bei einer Familie als Grundbasis deutscher Kultur und einer soziologisch ausgewogenen Gesellschaft nicht zu akzeptieren. Das Leitbild der voll erwerbstätigen Frau lehnen wir entschieden ab, damit verbunden auch der Umstand, dass die Anzahl außerfamiliär betreuter Kleinkinder stetig immer mehr ansteigt. Die äußerst wichtige direkte Bindung an die elterlichen Bezugspersonen ist die Voraussetzung für eine gesunde psychische wie auch physische Entwicklung von Kindern und bildet gerade hierdurch die so wichtigen Grundlagen für deren spätere Bindungs- und Beziehungsfähigkeit.

Die LIGA lehnt aus gutem Grunde und der Kenntnis der psychologischen analytischen Beurteilungen eine Fremdbetreuung der Kinder in staatlichen Einrichtungen wie Kitas noch vor dem 3. Lebensjahr gänzlich ab.

So ist die familiennahe Betreuung durch Eltern, Großeltern, Kinderfrauen und Tagesmütter in dem gewohnten familiären Rahmen, dem Zuhause, stets Basis für die Kinder bis zum 3. Lebensjahr. Wie bereits im vorderen Bereich formuliert, sind die Familien finanziell zu unterstützen und zu fördern. Allerdings bedarf es einer dezidierten Kehrtwende der heutigen Politik.

Für Kinder ab dem 4. Lebensjahr muss sich die Qualität in den Krippen, insbesondere hinsichtlich des Betreuungsschlüssels sowie der soziologischen deutschen Grundlagen, an internationalen, geforderten Standards orientieren.

Denn es kann zudem nicht angehen, dass Kinder deutscher Staatsbürger in einer Minderheit innerhalb der Krippe sind und bereits im Kindesalter gerade in dieser speziellen Phase befremdlichen Kultur- Benehmens- und Sprachverhalten ausgesetzt sind.

Familie und Beruf müssen vereinbar sein und so ist auch seitens der Wirtschaft ein Umdenken hin zur Sozialkompetenz wieder dringend empfohlen und wird gleichwohl vorausgesetzt.

8.05. Die Alleinerziehenden unterstützen und die Familien stärken

Eine gesellschaftliche, wie wir meinen, eine sehr ungute Entwicklung nahm es in den letzten Jahren dahingehend, dass wir heute immer mehr alleinerziehende und unterhaltspflichtige Personen antreffen und vorfinden.

Unabhängig der fraglichen soziologischen Entwicklung insgesamt, sehen wir dieses Thema in Fragen der echten zu übernehmenden Verantwortung bei Alleinerziehenden zum Wohl des Kindes als zu hinterfragen an. Denn seit Jahren nimmt die Anzahl der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern zu und dies trotz nicht vorhandener finanzieller, sowie dem Fehlen jeglicher sozialer Strukturen zur Sicherung, welche gerade ein Kind / Kinder benötigen.

Sicherlich gibt es viele Gründe, warum Umstände zum alleinerziehenden Moment führen. Doch die grundsätzliche Eigenverantwortung beider Elternteile ist in erster Linie und unabdingbar einzufordern. Wir fordern bereits an dieser Stelle eine viel stärker in Verantwortungsnahme beider Elternteile, noch lange bevor soziale Stellen und oder der Staat hierfür als Auffangbecken leichtfertig benutzt wird. Die soziale elterliche Verantwortung ist grundsätzlich und in einem höheren Maße wie bisher, einzufordern.

Natürlich ergeben sich nach Auflösung von Paarbeziehungen vielfach Schwierigkeiten und viele Unwägbarkeiten auch bei der anschließenden gemeinschaftlichen Ausübung des Erziehungsrechts. So ist zu gewährleisten, dass nach einer Trennung beide Elternteile im Sinne des Kindeswohles weiterhin an der elterlichen Sorge und dem Umgang gleichberechtigt teilhaben werden.

Es ist als abstrus zu bezeichnen, dass von Organisationen, Medien und der Politik Versuche unternommen und auch propagiert werden, die Einelternfamilien als fortschrittlichen oder gar erstrebenswerten Lebensentwurf darzustellen. Der Staat hat stattdessen die Pflicht und die Führsorge, das Zusammenleben von Vater, Mutter und Kindern durch finanzielle und andere Hilfen in Krisensituationen zu stärken.

8.06. Die Neu- und ungeborenen Kinder

 In Deutschland kommen auf rund 700.000 Lebendgeburten pro Jahr ca. 100.000 Schwangerschaftsabbrüche. Dabei liegt nur bei drei bis vier Prozent eine medizinische oder kriminologische Indikation vor. In allen anderen Fällen wird der Schwangeren nach einer Beratung eine Bescheinigung ausgestellt, die ihr eine straffreie Abtreibung aus „sozialen Gründen“ ermöglicht. Ein Schwangerschaftsabbruch stellt jedoch eine einschneidende Erfahrung für die Betroffenen selbst dar und führt in vielen Fällen zu langanhaltenden Schuldgefühlen, psychosomatischen Beschwerden oder depressiven Reaktionen.

Wir, die LIGA, begrüßen die deutsche Rechtsprechung und sind auch der Meinung, dass der Lebensschutz bereits beim Embryo beginnt. Wir fordern daher ein, dass bei Schwangerenkonfliktberatungen das hierbei vorrangigste Ziel der Schutz des ungeborenen Lebens ist. Sind die Eltern und die alleinstehenden Frauen in Not, so müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung zur Verfügung stehen, damit eine Entscheidung der Eltern und der werdenden Mutter für das Kind möglich ist.

8.07. Die Pflege durch Angehörige aufwerten

 Es ist untragbar, dass die Pflege älterer Menschen durch einen Dienst oder durch ein Heim höher vergütet wird, als die Pflege durch einen Angehörigen. Pflegende Angehörige werden oft mit organisatorischen und finanziellen Problemen alleingelassen. Ja, dies, so scheint es, hat regelrecht System, um von staatlicher Seite nachhaltig und kosteneinsparend zu sein.

Wir allerdings wollen die Fürsorge für pflegebedürftige Familienangehörige in einer vertrauten familiären Umgebung stärken und damit auf den letzten Wegen human und sozial verträglich und in höchstem Maße für die Menschen gestalten.

In Deutschland werden derzeit mehr als 70 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. Dabei sind die Pflegesätze für Pflegedienste in allen Pflegegraden doppelt so hoch wie die für eine Pflege durch Angehörige.

Wir, die LIGA, schlagen vor und setzen uns dafür ein, dass sich die direkten Nachkommen der pflegebedürftigen Eltern, hier die Kinder, wissentlich und gerne für die Pflege der Eltern entscheiden und die hierfür zur Verfügung stehenden Pflegesätze an die Leistungen der Pflegedienstleister anzupassen sind. In diesem Zuge sind die Beratungsangebote und oder auch Weiterbildungs- und Intensivkurse für pflegewillige Angehörige in Form eines umfassenden Betreuungsnetzwerkes anzubieten und nachhaltig zu verbessern.

Die LIGA will grundsätzlich gerade die Familienarbeit in der Pflege als einen Beitrag für das Gemeinwohl gesellschaftlich anerkennen lassen. Denn die individuelle familiäre häusliche Pflege muss zu einem Hauptbestandteil unseres deutschen sozialen und solidarischen Sicherungssystems werden. 

8.08. Die Demographie im Kontext der politischen Konzepte einer Rassenvermischung

Wer heute immer noch glaubt, dass man eine nachlassende Geburtenrate in einem industriellen Deutschland des 21. Jahrhunderts über Masseneinwanderungen als einen Lösungsansatz praktizieren sollte, dem ist unabdingbar zu widersprechen.

Die Population im eigenen Land durch eine Vermischung und Vermengung fremder-, historischer-, kultureller-, intellektueller- sowie soziologischer- und  instabiler Personengruppen aus Dritte-Welt-Ländern anzudenken oder dann gar zu forcieren, wird eine innere soziologische, kulturelle und wirtschaftliche Instabilität als Folge im eigenen Land massiv und nachhaltig beschleunigen.

Dies wird mit uns, der LIGA, niemals zu machen sein und zudem lehnen wir generell und grundsätzlich jegliche Masseneinwanderung nach Deutschland und in jedes weitere Land in einem Europa ab.

Im Weiteren ist es für uns als LIGA außer Frage, dass den demografischen Fehlentwicklungen in Deutschland entgegengewirkt werden muss, allerdings aus uns selbst heraus. Und hier versagte die verantwortliche Politik über die Maßen.

Die Geburtenrate in Deutschland liegt mit einem relativ konstanten Wert von 1,4 seit über vierzig Jahren weit unter dem bestanderhaltenden Niveau. Jede fünfte Frau bleibt heute kinderlos, unter Akademikerinnen war es 2012 sogar jede Dritte. Familien mit mehr als zwei Kindern finden sich überwiegend in sozial schwächeren Schichten, während in der Mittelschicht das Geburteneintrittsalter der Frauen immer weiter steigt und die Anzahl kinderreicher Familien sinkt.

Auch sind jährlich rund 100.000 Abtreibungen nach der Beratungsregel (soziale Indikation) zu beklagen und nicht zu übersehen. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an, so dass sich die Bevölkerungsstruktur gravierend ändert. Im Jahr 2060 werden Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge nur noch 65 bis 70 Millionen Menschen in Deutschland leben gegenüber 81 Millionen 2015.

Nehmen die Verschiebung der Alterspyramide und die mangelnde Orientierung der Zuwanderung am Bedarf des Arbeitsmarktes weiter zu, wird dies sinkende Renten, eine Überlastung der berufstätigen Jahrgänge durch Steuern und Abgaben und eine verminderte Wirtschaftsleistung zur Folge haben. Die sozialen Sicherungssysteme werden noch mehr in eine finanzielle Schieflage geraten.

Wie bereits unter Punkt 6. formuliert bedarf es einer grundsätzlichen politischen Veränderung in der Haltung und Bewertung der Ehe und der Familie im Staat. Hier ist anzusetzen und gerade hierüber werden wir dann eine echte Umkehr und den Mut der Menschen zur Ehe und Familie erleben. Interessant und vor allem eine reale Basis stellt der Wert von 90 % der jungen Deutschen dar, welche den Wunsch, Kinder zu haben, hegen. Dies zu unterstützen sehen wir als zentrale basispolitische Aufgabe.

Pfeil 36 pxl  Programm

Die politische Bürger Lobby