Kapitel 10

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Schulen, Privatschulen, Hochschulen und Forschung

Wir die LIGA plädieren für eine in Deutschland heute dysfunktionale Hochschulpolitik zu beenden und die noch vor 10 Jahren angebotenen und zielführenden Bestrebungen mit institutionell unterlegten Bildungseinrichtungen und verbunden mit dem Streben nach Bildung auf höchstem Niveau, wieder einzuführen

Die Freiheit von Forschung und Lehre sind unabdingbare Grundvoraussetzungen für wissenschaftlichen Fortschritt. Deshalb müssen die Hochschulen über Art und Umfang ihres Studienangebotes frei entscheiden können. Die forciert unter anderen auch ein Wettbewerb unter den Hochschulen und damit und wirkt hierüber direkt auf das Streben nach Qualitätsmanagement der Inhalte und in der Durchführung der jeweiligen Hochschule ein.

Jeglicher Wissenschaftsbetrieb muss vor unterminierenden und ausufernden bürokratischen Regelungen geschützt werden und die Wissenschaft muss frei von ideologischen Zwängen sein. Das Ethos der Wissenschaft, zu dem die Kritikfähigkeit, Unvoreingenommenheit und der Respekt vor anderen Wissenschaftlern und ihren Leistungen, ist zu stärken. Hierbei ist die Lehrsprache die deutsche Sprache als Basis anzusehen.

So ist es unabdingbar, eine Einheit von Forschung und Lehre als Alleinstellungsmerkmal der Universitäten und Hochschulen mit Universitätsstatus zuzuschreiben. Deshalb sind im Weiteren auch ausschließlich diese Institute berechtigt, das Promotions- und Habilitationsrecht zu besitzen und dies zu verleihen.

Weiterhin ist es aus unserer Sicht unablässig, dass durch Sichtungen beginnend ab der Grundschule, überbegabten Schülerinnen, Schülern und auch spätere Studentinnen und Studenten, eine geldwerte Förderung zur Verfügung gestellt wird, damit diese in ihren Potentialen eine maximale Entwicklung nehmen können.

10.01. Die Autonomie durch Grundfinanzierung stärken

Deutschland verfügt über eine differenzierte Hochschullandschaft von Universitäten und Fachhochschulen. Sie erfüllen auf hohem Niveau unterschiedliche Aufgaben und Ziele. Um den Anschluss an die internationale Spitzenforschung und Lehre wieder zu erreichen, sind Universitäten entsprechend vorrangig auszustatten.

Sämtliche Studienabschlüsse müssen nicht nur gemessen am nationalen Standard, sondern auch im internationalen Wettbewerb allen Kriterien gerecht werdend, wieder klare Inhalte und Fertigkeiten vermitteln und ein eindeutiges Profil haben. Pädagogische Hochschulen für Grund-, Haupt- und Realschullehramt sind flächendeckend wieder einzuführen. Berufsbezogene Studienfächer und das duale System sind zu stärken.

Auch Fächer, welche augenscheinlich heute als eher „klein“ bezeichnet werden, müssen erhalten werden, um die Vielfalt der Lehre und Forschung zu bewahren. Dies ist im Übrigen einem höchsten Ansatz geschuldet, einer maximalen, innovativen Entwicklung in der Breite selbstverständlich.

Die Freiheit von Forschung und Lehre ist nur durch eine verlässliche staatliche Grundfinanzierung gewährleistet. Wir fordern deshalb, die oft politisch-ideologische Vergabe von staatlichen Drittmitteln auszuschließen und durch eine Erhöhung der Grundfinanzierung zu ersetzen.

10.02. Die Förderungen der „Gender-Forschung” sind abzulehnen

 Die Gender-Forschung erfüllt nicht den Anspruch, der an seriöse Forschung gestellt werden muss, sondern impliziert eine psychosoziale Komponente mit dem Anspruch über biometrische Kennungen und Verhaltensmuster soziologisch einflussnehmend auf die aktuellen wie aber auch die künftigen Generationen einzuwirken. Dies ist in Gänze abzulehnen. Zudem genügen ihre Methoden nicht den Kriterien der Wissenschaft, da ihre Zielsetzung primär politisch motiviert ist. Diese Art der von Forschung oder gar Anwendung ist abzulehnen.

10.03. Die Diplom, Magister und Staatsexamen wieder einführen

Die Änderung des bewährten Studiensystems durch die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Bologna-Prozess), war insgesamt ein bereits auf breiter Front über den Ansatz von Qualitätsmanagement und maximaler Wissensvermittlung und damit echten Kompetenzen ein nachgewiesener Fehler und Missgriff. Speziell nach dem Bachelor-Abschluss ist die Qualifikation der Absolventen für den Arbeitsmarkt häufig nicht zufriedenstellend und weit entfernt von den grundsätzlich zu erwartenden Anforderungen.

Unbeschadet der Gültigkeit heutiger, erworbener Bachelor- und Mastergrade fordern wir, die LIGA, die umgehende Rückkehr zu den bewährten Studienabschlüssen, Diplom, Magister und Staatsexamen und den entsprechenden damit verbundenen Regularien. Bei diesen Studiengängen sind Studienplatzwechsel dann auch wieder problemlos möglich.

Planwirtschaftliche Zielvorgaben zu Studentenzahlen, Studienerfolg und Frauenanteil lehnen wir grundsätzlich ab. Auch für Studienabschlüsse darf es keine quotenmäßigen Ausschlusskriterien geben.

Zudem regen wir bereits heute im Zuge der internationalen, kurzen Wege und des internationalen Zusammenwachsens auch in die Universitäten und Hochschulen ein neu zu installierendes Kompetenzerweiterungssystem nach dem Muster eines „Round Square“ an. Ein neues System, welches im Inhalt für leistungsbezogene, sich hervorhebende Studenten zur Verfügung steht. Wo Studenten ohne Eigenkostenanteil im Austausch mit Universitäten auf den internationalen Ebenen zur Wissenserweiterung, für eine gewisse Zeit, bis max. 1 Jahr studieren und damit ihre Kompetenzen erweitern können.

Hier könnte man über diverse Voraussetzungen und im Inhalt der international angebotenen Wissensgebiete und speziellen Angebots- und Austauschmöglichkeiten, verschiedene Ebenen von studentischen Leistungsgruppen national anregen und oder motivieren, sich leistungsorientiert selbst zu steigern. (Wettbewerbssituation auf Freiwilligkeit schaffen)

10.04. Die Studienanforderungen erhöhen

Die LIGA begrüßt die zentrale Rolle der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit unseres Landes. Es soll Aufnahmevoraussetzungen und Prüfungen insbesondere für technische, naturwissenschaftliche und medizinische Studienfächer geben.

Ständig sinkende schulische Anforderungen und auch damit verbunden dem Effekt der mangelnden Leistungsbereitschaft, haben dazu geführt, dass mit bestandenem Abitur die Hochschulreife nicht mehr gesichert ist. Die Anforderungen an Studenten dürfen sich keinesfalls dem gesunkenen Niveau anpassen, sondern müssen sich an den international höchsten Standards ausrichten. Die LIGA fordert deshalb die bereits aus der Vergangenheit bekannten und sehr funktionalen leistungs- und eignungsbezogenen Auswahlverfahren für verschiedene Hochschultypen. Nur über ein solches Moment, kann und wird wieder Qualitätsmanagement zu gewährleisten sein.

10.05. Das deutsche Schulsystem und die Stärke durch Differenzierung

Eine Politik, leider wie geschehen, welche eine nach unten nivellierende Einheitsschule anstrebt und dabei wissentlich und entgegen allen Warnungen, einen Qualitätsverlust in Kauf nimmt, bedroht die Zukunftsfähigkeit junger Menschen und die Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft.

Wir befürworten und fordern wieder uneingeschränkt das Leistungsprinzip. Schüler haben ein Recht darauf, in einem nach oben und unten durchlässigen Schulsystem Erfolge und Niederlagen selbst in der Eigenreflexion zu erfahren.

So sind bereits Kinder bei der Einschulung umfangreichen spielerischen Begutachtungen zu unterziehen, um deren Grundlagen und Merkmale einer maximalen Förderung angedeihen lassen zu können, welche dem Individuum entspricht. Bereits hier kann wie über den persönlichen Verlauf in den ersten Klassen und damit die Eltern unterstützend und als Empfehlung sichtbar gemacht werden, welche weiteren Wege für das einzelne Kind vorteilhaft oder auch abträglich sein könnte.

Hinweisen wollen wir jedoch gleichermaßen, dass es sich hierbei um eine Leistungsförderung handelt über die jedem Kind die maximale Förderung zugutekommen wird.

So ist im Weiteren darauf zu achten, dass in jeglichen Schulformen und Klassen die Klassenstärken idealer Weise nicht über 20 Schüler hinausgeht und zudem kein Überhang an muslimischen Schülerinnen und Schülern vorhanden ist, denn dies geht zu Lasten der deutschen Schüler und ihren Leistungen. Hier bedarf es in dieser Gruppe ausländischer Schüler nicht nur der Notwendigkeit und der Befähigung der deutschen Sprache grundsätzlich mächtig zu sein, sondern in jedem Fall einer Abweisung / Nichtzulassung zu Gunsten unserer eigenen Kinder.

10.06. Die Einheitsschule führt zu erheblichen Qualitätsverlust

Wir, die LIGA, lehnen das gesamte Modell von Einheitsschulen ab. Ständig in der Vergangenheit geforderte und sinkende Anforderungen haben dazu geführt, dass Schüler nicht mehr die Grundkenntnisse besitzen, die in der Berufsausbildung oder im Studium benötigt werden. Ebenfalls forcierte dies den Verlust einer erforderlichen Allgemeinbildung, die zur verantwortungsvollen Wahrnehmung der staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten Grundlage und damit notwendig ist.

Es ist ein völlig falsches Bild in der Öffentlichkeit zudem dadurch entstanden, dass Eltern und Jugendliche glauben, nur derjenige Bildungsweg sei erfolgreich, der zu einer Hochschule führt.

Es ist stattdessen mehr als an der Zeit, die individuellen Vielfalten der Schülers, nach deren Begabungen und Stärken, in einem zu erwartenden Maße zu fördern. Doch stattdessen, versucht man immer noch über einen „Einheitsbrei“, welcher auf der Basis von statistischen Normen basiert zu lehren.

10.07. Die Privatschulen / Internate, private Unternehmen. privatrechtliche Verträge

Eine sicherlich im einen oder anderen Fall gute Ergänzung für junge Menschen ist eine Privatschule zu den bisherigen Angeboten und in der Durchführung, bis hin zu den soziologischen Grundlagen an den staatlichen Schulen.

Doch sehen wir die LIGA dies mit einem sehr differenzierten Blick, denn in den meisten Fällen der privaten Institute kristallisieren sich gerade die Privatschulen, meist nur als knallharte und reine auf Wirtschaftlichkeit geführte Betriebe heraus.

Untersuchungen und im Wissen der Inhalte einer Vielzahl von privaten Instituten, kann es nicht angehen, dass die Eltern Unmengen an geldwertem Aufwand monatlich in einer Range von € 600,00 – € 4.000,00 für etwas bezahlen, was die Eltern meist an staatlichen Schulen und in besserer Form zum Nulltarif bekommen.

 Es entstand der öffentliche Eindruck, dass private Schulen die bessere Alternative für Kinder und Jugendliche seien. Dies stimmt sicher nicht in der Generalität, sondern nur in wenigen Ausnahmefällen.

Meist sind die ausschlaggebenden Faktoren der Eltern in der Entscheidung für ihre Jugendlichen zum Thema einer Privatschule, das Image eines Institutes, die landläufige Meinung, die Unkenntnis und oder als Moment für betuchte Eltern die beruflich sehr eingespannt sind, eine willkommene Option, ihre Kinder buchstäblich zu parken.

Wenn man dann zudem noch davon ausgehen kann, dass die privaten Schulen mit hohen Zuschüssen staatlicher Gelder, zusätzlich zu den Zahlungen der privaten Vertragspartner, hier der Eltern bedacht werden, so ist das angebotene wie gebotene inhaltliche Leistungsspektrum in der Realität, sehr in Frage zu stellen.

Ob in den Bereichen der schulischen, wie in der Hauptsache oft der fehlenden, sozialen wie psychologischen, auch psychosozialen Betreuungen, der unzureichenden Unterkünfte in Art und Ausstattung (oft sanierungsbedürftig), das unzureichende oft nicht gesunde und ausgewogene Essen und die Betreuung und die Angebote für die Internatsjugendlichen im Gesamtpakt sind oft genug nicht rechtfertigbar und tragen in vielen Fällen den Jugendlichen und deren Psyche und Gesundheit nicht Rechnung. Meist sind zudem die in der Praxis dort die angebotenen Lehr- und Betreuungskräfte und deren Grundlagen in Persönlichkeit und ihres pädagogischen QM Management zudem in Frage zu stellen.

Es fehlt in vielfacher Weise in den privaten Schulen an den zu erwartenden real auch wirklich vorhandenen höheren Standards in den gesamtheitlichen und dann vor allem durchgängigen, einzig den Jugendlichen Rechnung tragenden Systemen und Durchführungskriterien im Vergleich zu staatlichen Instituten.

Die privaten Schulen und Internate gehören insgesamt und durchgängig auf den Prüfstand. Zudem, solange diese von staatlicher Seite an Subventionen und gleich in welcher Höhe partizipieren. Die heutigen bisher hierbei bezahlten hohen staatlichen Zuschüsse, sind hier insgesamt mit einem strengen Blick auf die Durchgängigkeit im Qualitätsmanagement im Inhalt der privaten Schulen insgesamt und aktuell zu überprüfen und über das QM Management dann in der Höhe der staatlichen Subventionen zu staffeln.

10.08. Die Wissensvermittlung muss zentrales Anliegen bleiben

Die Bildungsstandards in allen Schulformen müssen sich bereits ab der Einschulung von Kindern und durchgängig an den höchsten Maßstäben in einem Deutschland ausrichten, um dann im Ergebnis unseren Schulabgängern die besten Chancen in Ausbildung und Studium zu sichern. Die Wissensvermittlung (Kenntnisse, Fähigkeiten Fertigkeiten, Lernstrategien), muss zentrales Anliegen der Schule bleiben.

Wir setzen uns dafür ein, dass an den Oberschulen wieder Bildungsinhalte im Mittelpunkt eines vom Fachlehrer geleiteten Unterrichts stehen und Kompetenzen ihnen untergeordnet bleiben. Leistungsanforderungen und Notengebung müssen bundesweit vergleichbar sein. Zugangsvoraussetzung für das Gymnasium dürfen allein landesweit verbindliche Leistungskriterien sein. Das Abitur muss wieder eine echte und zukunftsfähige Hochschulreifeprüfung werden.

Wir die LIGA stehen auf der Basis der bisherigen Erfahrungen und im Verlauf der vor ein paar Jahren eingeführten Oberstufenreform einem G8-Abitur mehr als kritisch und daher ablehnend gegenüber und fordern die umgehende Rückführung des bisherigen Schulsystems zur bisherigen Form des G9 mit Abschluss des Abiturs. Die Erkenntnisse aus dem G8-System in Art und Umfang für die Schüler sind insgesamt als negativ und insofern als nicht weiter zu verfolgen, zu betrachten.

10.09. Die Leistungsbereitschaft und Disziplin stärken

Leistungsbereitschaft und Disziplin sind grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Wissensvermittlung. Dies allerdings setzt eine Symbiose zwischen den Lehrinstituten und den Eltern voraus. Der allgemeine Erziehungsauftrag für die Schüler obliegt grundsätzlich im Aufgabenbereich und in der Verpflichtung der Eltern. Es ist nicht die Aufgabe jedweden Lehrinstituts und deren Lehrkräfte, erziehungsbedingte Defizite bei Schülern auszugleichen oder hierbei gar verantwortlich zu zeichnen.

Schulverweigerung, Null-Bock-Mentalität, Disziplinlosigkeit, Mobbing, Drogen, Prostitution und Gewalt, sind nicht im Ansatz mehr und nirgends in Deutschlands Schulen zu tolerieren und unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, sofort ab dem erkennbaren Fehlverhalten eines Schülers angemessen und mit aller Konsequenz zu behandeln und zu ahnden.

Auf jeden Fall, werden die Schulinstitute hierbei keinen Spielraum, welcher zu Lasten der Gesamtheit und dem Bildungsauftrag stehen, mehr zulassen können. Schon viel zu lange sind an einer erschreckend hohen Zahl von Schulen in Deutschland, viel zu viele gewaltbetonte Exzesse und / oder das Thema der Drogenproblematik befremdend vorhanden. Dies gilt es ohne Pardon und gleich welcher Nationalität ein Schüler zuzuordnen ist, zu unterbinden.

10.10. Die ideologische Indoktrination, darf es an der Schule nicht geben

Grundsätzlich und gerade im Bildungsauftrag eines Deutschlands, darf das Klassenzimmer kein Ort der politischen Indoktrination sondern einzig einer freien Meinungsbildung durch Kenntnis aller relevanten thematischen Fakten sein. An deutschen Schulen wird heute oft nicht die Bildung einer eigenen Meinung gefördert, sondern vielmehr das Individuum mit seiner eigenen Meinung regelrecht geoutet und die unkritische Übernahme ideologischer, politisch, öffentlich suggerierter Vorgaben auch noch gefördert und lehrseitig unterstützt.

Das Ziel der schulischen Bildung insgesamt, geht unmissverständlich mit der persönlichen Entwicklung in der Freiheitlichkeit der Gedanken und auch über Einwendungen sowie den individuellen thematischen Schlussfolgerungen einher und muss jedem in der Eigenverantwortlichkeit denkenden Bürger zugesprochen werden.

Eine einseitige Hervorhebung der Homo- und Transsexualität im Unterricht, lehnen wir ebenso entschieden ab, wie die ideologische Beeinflussung durch das „Gender-Mainstreaming“ Verhalten. Das traditionelle Familienbild ist die Grundlage von funktionalen soziologischen Strukturen und darf dadurch nicht zu Gunsten gleich welcher Minderheiten, trotz deren Berechtigung unterlaufen oder zerstört werden. Unsere Kinder dürfen in der Schule nicht zum Spielball der sexuellen Neigungen einer leider viel zu oft, lauten Minderheit und oder eines öffentlichen fraglichen Genderismus und damit einer Fremd Steuerung unterworfen und ausgesetzt sein.

10.11. Die duale berufliche Bildung stärken und erhalten

Die duale Ausbildung in Unternehmen und staatlichen Berufsschulen ist ein schon lange funktionales und unerreichtes Erfolgsmodell. Doch dieses ist schon lange nachhaltig über die soziologischen Veränderungsprozesse gestört und dadurch gerade für ein innovatives und kompetentes Deutschland und dem weltbekannten Qualitätsmanagement in der Gesamtheit selbstschädigend auf den falschen Wegen.

Natürlich ist es nachvollziehbar, dass aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen und Haltungen ein Streben nach immer höheren Abiturienten- und Akademikerquoten buchstäblich chic ist und die Eltern glauben die Hoffnung auf eine gute Entwicklung der eigenen Jugendlichen zu erreichen. Doch dies ist real eben nicht so.

Gleichwohl ist allerdings auch festzustellen, dass unzureichende Kenntnisse von Haupt- und Realschulabsolventen vorliegen und einfach nicht vorhanden sind und sich dies nachhaltig dann wieder in der Folge über den fehlenden Nachwuchs in den Ausbildungsberufen auswirkte. Eine für das Handwerk und das Gewerbe dramatische Entwicklung.

Zahlreiche Lehrstellen können aus Mangel an ausreichend qualifizierten Bewerbern nicht besetzt werden. Zu schlecht sind oft genug und in erschreckender Weise das Basiswissen und die allgemeinbildenden Kenntnisse der Jugendlichen von heute. Schon alleine aus den am Markt bekannten eklatanten Verläufen ist das gesamte System von Grund auf neu auszurichten. Denn wir haben bereits die Deutschland einzigartig machende Basis verloren.

So ist es außer Frage, dass die beruflichen Fach- und Meisterschulen als tragende Säulen der beruflichen Bildung und des lebenslangen Lernens erhalten und darüber hinaus gestärkt werden müssen.

Über unsere bereits vorgeschlagene Förderung der Kinder bereits begleitend ab der Einschulung, sehen wir in der Folge und auf dem Weg der individual Förderung der Kinder und Jugendlichen dann auch einen wesentlichen Faktor im System, den heutigen fehlgeleiteten Denk- und Handlungsstrukturen in der gesellschaftlichen Breite entgegenzuwirken.

10.12. Die Inklusion, die Förder- und Sonderschulen

Erschreckend in den geforderten Ausrichtungen ist die ideologisch motivierte Inklusion „um jeden Preis“ nachhaltig nicht nur mit erheblichen Kosten verbunden, sondern wirkt sich negierend und hemmend auf behinderte wie nicht behinderte Schüler in ihrem Lernerfolg aus.

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen stellt unsere in Deutschland vorhandenen und bewährten Förder- und Sonderschulen keineswegs in Frage. Die Forderung, behinderten Kindern Teilhabe am Bildungssystem zu garantieren, ist bereits umfassend und erfolgreich hierüber erfüllt.

Die LIGA steht deshalb klar und eindeutig für den Erhalt der Förder- und Sonderschulen ein. Die Eltern sollen auch weiterhin das Recht haben, ihre Kinder in diese Einrichtungen zu schicken.

10.13. Keine Koranschulen, die lslamkunde gehört in den Ethikunterricht

Ein bedauerliches und leider grenzwertiges Thema, welches politisch indoktriniert und weltweit gesteuert, bedauerlicher Weise aufgegriffen werden muss.

Dies ist so lange der Fall, solange nicht wirklich alle Seiten ,hier in der Hauptsache die moslemisch besetzen Menschen, gleich aus welchen Ländern, nicht gesichert und gemeinschaftlich in einem Deutschland zueinander gefunden haben.

Soweit ein bekenntnisorientierter islamischer Religionsunterricht stattfindet, kommen wir aus Sicherheitsgründen der Allgemeinheit nicht umhin einzufordern, dass die Islamkunde für alle islamischen Schüler in deutscher Sprache abzuhalten ist. Im Weiteren sind hierbei die zur Verfügung stehenden Lehrkräfte von verfassungstreuen Islamwissenschaftlern an deutschen Universitäten auszubilden oder müssen ausgebildet sein und zudem nicht von islamischen Verbänden beeinflusst sein.

Solange die untrennbaren Ausrichtungen und Linien zwischen einem Islam und dessen Ableger in den Ausrichtungen als Islamismus zu bezeichnen (politisch motiviert) und als gesellschaftsindoktriniertes und staatsgefährdendes Moment vorhanden ist, solange immer noch von den im Islam zuständigen Stellen zugelassen wird, hierüber keine echte und vor allem klare Reformation und Integrationswilligkeit erkennen lassen, so lange kommen wir nicht umhin, die Schließung von Koranschulen wegen der unkontrollierbaren Gefahr einer radikalen verfassungsfeindlichen Indoktrination einzufordern.

10.14. Das Ablehnen von Sonderrechten für muslimische Schüler

So lehnen wir jegliche Sonderrechte für muslimische Schüler ab und fordern im Zuge der Gleichbehandlung aller Schüler in einem Deutschland unabdingbar die Teilnahme am Sportunterricht / Schwimmunterricht sowie an Klassenfahrten ohne Ausnahme. Muslimische Schüler und ihre Eltern haben auch weibliche Lehrkräfte als Vertreter unserer Werte und unserer staatlichen Ordnung uneingeschränkt zu akzeptieren.

Leider lassen die bisherigen sichtbaren Handlungen und der Forderungen muslemischer Eltern und Verbände keinerlei Integrationswillen auf den Grundlagen eines Deutschland erkennen.

10.15. Das klare Nein zu „Gender-Mainstreaming” und der Frühsexualisierung

Die Gender-Ideologie und die damit verbundene Frühsexualisierung, staatliche Ausgaben für pseudowissenschaftliche „Gender-Studies“, Quotenregelungen und eine Verunstaltung der deutschen Sprache sind augenblicklich zu stoppen. Es handelt sich hierbei um einen nicht zu akzeptierenden Umstand einer der demokratischen und freiheitlichen Werteordnung entgegenlaufendes Moment. Gleichberechtigung muss wieder Chancengleichheit bedeuten.

Viele der im Bereich des „Gender-Mainstreamings” vertretenen Ansichten widersprechen den Ergebnissen der Naturwissenschaft, der Entwicklungspsychologie und der Lebenserfahrung. Wir wenden uns daher gegen jede staatliche Förderung von „Gender-Studies“.

Die Gender-Ideologie marginalisiert naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern und wirkt damit traditionellen Wertvorstellungen und spezifischen Geschlechterrollen in den Familien entgegen. Das klassische Rollenverständnis von Mann und Frau soll durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen systematisch „korrigiert“ werden. Wir lehnen diese perfide Geschlechterpädagogik und zudem psychologisch hochgradig bedenklich, als Eingriff in die natürliche Entwicklung unserer Kinder und in das vom Grundgesetz garantierte Elternrecht auf Erziehung ab.

So sprechen wir und grundsätzlich gegen eine Frühsexualisierung in Krippen, Kindergärten und an den Schulen aus und fordern die umgehende Einstellung dieser perfiden pseudopädagogischen Modelle, welche psychologisch für die Kinder selbst über deren Verunsicherungen in Bezug auf ihre sexuelle Identität völlig überfordert sind. Spätschäden sind hierbei garantiert.

10.16. Die „geschlechterneutrale” Umgestaltung der deutschen Sprache

Die deutsche Sprache wird seit einigen Jahren bereits abstrus umgestaltet, damit sich die Geschlechteraufhebung auch im alltäglichen Sprachgebrauch wiederspiegelt. Wir lehnen die behördlich verordneten geschlechterneutralen Worterfindungen als massiven Eingriff in die natürlich gewachsene Kultur und Tradition unseres Lebens und unserer Sprache gänzlich ab.

10.17. Die Geschlechterquoten erreichten nicht das Ziel

Bedauerlicher Weise und über Fehlhaltungen und Fehleinschätzungen meist über Unkenntnis oder übersteigerten Emotionalitäten in der öffentlichen Wahrnehmung von speziellen Gruppen getragen, sehen wir das Thema Geschlechterquoten als ein gerade für den Kreis um den es geht, hier die Frauen als ein beschämendes Moment an. Denn wir setzen die Gleichbehandlung nach faktisch bewertbaren Maßstäben grundsätzlich voraus.

Es kann doch nicht unser aller Ernst sein, dass sich ein Deutschland im 21. Jahrhundert über eine Quotenregelung in Politik und Wirtschaft wirklich Gedanken machen muss.

Die LIGA steht grundsätzlich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und erwartet in der Umsetzung und auf der Basis einer gleichwertigen fachlichen und faktischen zu beurteilenden Basis keine Differenzierung zwischen Mann und Frau. Denn Anforderungsprofile bis hin zu psychologischen, bewertbaren Parametern, auch über z. Bsp. dezidierte Auswahlverfahren lassen klare wissenschaftliche Beurteilungen und Ergebnisse zu den Leistungs- und Handlungsprofilen von Mann und Frau zu.

Die Diskussion um spezifische Frauenstudiengänge lehnen wir deshalb auch klar ab. Wir zeigen an, dass die LIGA grundrechtlich garantierte Gleichberechtigung von Mann und Frau als ihre Aufgabe betrachtet.

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